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Konzert-Tipp: Carnival Youth mit neuem Album „Propeller“ auf Tour

Indie Pop-Rock aus Lettland

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Foto: Vika Anisko

Das gerade erschienene Album der lettischen Band Carnival Youth nennt sich „Propeller“ und steht keinesfalls im Schatten des Vorgängers „No Clouds Allowed“, sondern ist eine wunderbare Fortsetzung. Mit gutem Gewissen kann man sagen, dass sie sich treu geblieben sind, ohne großartiges Herumprobieren und sich selbst neu erfinden, wie das so manch andere Band beim zweiten oder dritten Album gerne macht. Die unmittelbar nennenswerten Eingangssongs „Connection Lost“, „Hunting For The Sun“ und „Seagulls On Bicycles“, welche durchweg zum Tanzen anregen und potenzielle Indie-Disko-Ohrwürmer darstellen, zeigen, dass sie ganz die Alten sind und dabei sicherlich sogar auch noch Spaß haben.

Gewinner des EBBA- und Public Choice Awards

Dass sie rockig sein können stellen sie in „ILOVEYOUS“ unter Beweis und wem nicht spätestens beim Hören von „Surf“ die Lust auf Sommer, Sonne und Eisschlabbern am See aufkommt, dem kann ich nur raten, es noch 50 weitere Male zu hören. Dagegen kommt „Fooling Myself“ etwas sphärischer daher als der Rest. Ich finde die Platte durchweg klasse und selten finde ich welche, die ich durchweg hören kann, ohne mindestens einen Titel zu überspringen. Somit kann ich es nur für gut heißen, dass sie vor kurzem als erste lettische Band den EBBA-Award auf dem Eurosonic Festival erhielten. Den renommierten Public Choice Award haben die Jungs auch schon abgeräumt.

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Die Letten hatten es schließlich schon bei ihrem Debütalbum auf dem Kasten. Läuft „Never Have Enough“ kann man nur mitsingen (oder mitgrölen), ertönt „Octopus“ wippt der Fuß, der Kopf, hört man sich selbst pfeifen und auch wenn Dein Herz aktuell für kein braunäugiges Wesen schlägt, wärst Du doch ziemlich kaltblütig, wenn Du es nicht für den Moment, in dem Du „Brown Eyes And All The Rest“ hörst, fühlen kannst. Hach und „Traffic Lights“, „Words Like Birds“, „Sometimes“perfekter Indie-Rock. Ihre gefühlvollere und ruhigere Seite lassen sie sich ab und zu auch nicht nehmen und am besten auch noch auf Lettisch wie bei „Akmentiņi“. Meine Freude ist sichtlich groß, Euch das Konzert am 6. Mai 2016 im Badhaus empfehlen zu dürfen und ich werde Euch selbstverständlich berichten wie es war.

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Fakten

Mitglieder
Edgars Kaupers – Gesang, Gitarre
Roberts Vanags – Gesang, Keyboard
Aleksis Luriņš – Gitarre, Bass
Emīls Kaupers – Gesang, Schlagzeug

Diskografie
2014 – No Clouds Allowed
2016 – Propeller

Tourdaten
06. Mai 2016 – Badehaus Szimpla, Berlin
07. Mai 2016 – Freizeitzentrum West FZW, Dortmund
10. Mai 2016 – Knust, Hamburg
11. Mai 2016 – Beatpol, Dresden
12. Mai 2016 – Musikzentrale Nürnberg MUZ, Nürnberg
13. Mai 2016 – Treppenhaus, Rorschach, Schweiz
14. Mai 2016 – Kulturfabrik Kufa, Lyss, Schweiz
16. Mai 2016 – Weekender Club, Innsbruck, Österreich
18. Mai 2016 – Chelsea, Wien, Österreich

Für Fans von: Half Moon Run, Ewert And The Two Dragons, Fools, Abby

Inken

Ich zeichne und gestalte gerne Dinge & Räume um, stöbere gerne rum, sei es in der Natur, Städten, auf Flohmärkten oder in Gesprächen. Außer Musik mag ich unter anderem Katzen, Kunst und Knuspermüsli. Ich höre Musik von Foals, Cage the Elephant, Abby, Django Django, Life in Film, Kurt Vile, Tame Impala, Balthazar, Say Yes Dog, Acollective, Xul Zolar, Talking to Turtles, Martin Kohlstedt, Talisco, Charity Children, Kasabian, Beatsteaks, Chet Faker, Deerhunter, Bonaparte, uvm.

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