Im Plausch mit: Jonathan Kluth

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  • Beitrag zuletzt geändert am:14. April 2014
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Manche Zeilen haben gar keinen Bezug zur Realität, sondern sind nur der Versuch, Bilder zu malen und reale Emotionen zu transportieren.

Jonathan Kluth - Foto: Thorsten Dirr
Jonathan Kluth – Foto: Thorsten Dirr

Just am 11. April 2014 ist ein Debüt-Album erschienen, das man sich schleunigst anhören sollte! Die Rede ist von Jonathan Kluth und seinem Erstlingswerk „Ophelia“. Mit Cäthe und Pohlmann war er bereits unterwegs und ab sofort startet er die Ophelia-Tour. Ein paar Fragen hat er uns trotz Vorbereitungsstress beantwortet. Das Interview erfolgte per Mail.

Für welche/n Film/e wäre Deine Musik der passende Soundtrack?

Vielleicht für einen Film mit viel Meer und Wind. Emotional und spannend müsste er sein, mit einem leichten Hang zur Theatralik.

Wieviel in Deinen Lyrics ist fiktiv, wieviel real und wieviel Wunschvorstellung?

Die Ideen für die Texte kommen aus realen, direkten Situationen, entwickeln sich dann aber meistens zu einer fiktiven Geschichte. Manche Zeilen haben gar keinen Bezug zur Realität, sondern sind nur der Versuch, Bilder zu malen und reale Emotionen zu transportieren. Wieviel jeweils Wunschvorstellung ist, das kann ich gar nicht sagen. Ein Song kann auch auf jeden ganz unterschiedlich wirken und ist abhängig von der Fantasie der Menschen, die ihn hören.

5 Alben, die Dich durch Liebeskummer bringen/brachten. 5 Alben, die Du hörst, wenn Du mies drauf bist.

Meine Liebeskummeralben aus den letzten zehn Jahren – ohne chronologische Reihenfolge.

Crash (Dave Matthews Band)
Come Clean (Puddle Of Mudd)
Take Me Under Your Skin – ein einzelner Song, wirkt aber wie ein ganzes Album (Trentemøller)
Sort Of Revolution (Fink)
Continuum (John Mayer)

Alben, die ich höre, wenn ich mies drauf bin sind alle von den Foo Fighters. Und Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Jeff Buckley und Kings Of Leon.

Wie und wann kam der Entschluss, Musikmachen auf eine professionelle Ebene zu bringen?

Ich kann mich gar nicht an den Moment erinnern, an dem ich gesagt habe, „So, jetzt will ich das aber professionell machen“. Das hat sich alles so entwickelt und mit jedem Jahr ist mehr passiert. Die Frage habe ich mir glaube ich auch noch nie so gestellt. Es gab ein paar Wendepunkte in meinem Leben, an denen ich sicher auch in eine andere Richtung gegangen wäre, es ging aber immer irgendwie weiter. Mittlerweile kann ich mir kaum was anderes vorstellen..

Ich – also Du! – verlasse das Haus niemals ohne: …
…was zum Schreiben. Es ist ziemlich blöd, in der U-Bahn zu sitzen und eine Idee, die man hat, nicht festhalten zu können. Weil man nichts zum Schreiben da hat.

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JONATHAN KLUTH “OPHELIA” TOUR 2014
11.04. Mannheim, “Alte Feuerwache” – ALBUM RELEASE KONZERT
17.04. Gera, “7. Geraer Songtage” – Bühne am Park (solo)
13.05. Münster, “Sputnik Cafe” (solo)
14.05. Düsseldorf, “Pitcher” (solo)
15.05. Fulda, “Kulturkeller” (solo)
16.05. Bielefeld, “Bunker Ulmenwall” (solo)
17.05. Tübingen, “Sudhaus” (solo)
10.07. Bad Rappenau, “Black Sheep Festival”
12.07. Schneverdingen, “Blues, Roots & Song Festival”

Angela

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down, Sense8), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Hier kann ich euch Rhye, Rival Sons, Royal Blood, HÆLOS, MØ, Banks und SOHN ans Herz legen. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.

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