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Vorgestellt: Mrs. CC says clouds aus Berlin | Interview

Jung, witzig, wortgewandt.

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Heute gibt es für Euch seichte Musik von den zwei Ur-Berlinerinnen Claudia (Clouds) und Céline (CC) auf die Ohren. Das Duo ist Singer/Songwriter-mäßig unterwegs und die beiden tauschen sich mehrmals die Woche aus, um neue Songs zu basteln. Claudia stand für ein paar Fragen per Mail Rede und Antwort.

Warum nennt Ihr Euch „Mrs. CC says clouds“? Klingt ungewöhnlich…

Unser Name ist eine ganz lustige Geschichte. Célines Spitzname ist CC und ich hatte nachts einen Traum, dass eine alte Frau namens Mrs. CC am Fenster steht und in einem britischen Akzent sagt:“Today it’s going to be cloudy.“ Und da Céline der Meinung ist, dass ich eigenartige, aber produktive Träume hätte, haben wir uns sofort auf den Namen geeinigt.

Wann habt Ihr zusammengefunden?

Alles begann vor gut einem Dreiviertel Jahr als Céline, 21 und ich Clouds, 20 in Berlin aufeinander trafen. Schnell haben wir gemerkt, da ist was! So unterschiedlich unsere Stimmen auch sind, irgendwie entsteht dadurch etwas, das unheimlich Spaß macht. Célines Stimme, die kraftvoll die leisen und lauten Töne beherrscht und meine eher leise und tiefe Stimme, passen auf den ersten Eindruck vielleicht nicht zusammen, können aber doch oft es unerwartetes hervorbringen.

Ist das Songwriting ein Hobby und soll es auch bleiben oder habt Ihr Größeres vor?

Da wir beide schon vorher ein bisschen Erfahrungen im Musikbereich sammeln konnten, fiel es uns nicht schwer, unsere Ideen auszutauschen. Das entwickelte sich so schnell, dass wir uns mittlerweile fast täglich Songideen hin- und herschicken. Wir sehen die Musik nicht nur als Hobby an, dafür sind unsere beiden Leben zu sehr damit gefüllt und wenn man davon irgendwann leben könnte, würde sich ein Traum erfüllen.

Wenn Ihr Euch nicht mit Eurer eigenen Musik beschäftigt – welche Musik hört Ihr gerne?

Mit uns beiden treffen übrigens eine unendlich große, chaotische Vielfalt an Musikgeschmäckern, aufeinander. Von Joss Stone, The Fray, Ed Sheeran und Rappern wie Gerard, ist irgendwie alles dabei.

Worum geht es in Euren Songs und ist ein Album in Planung?

Und auch,  wenn wir beide noch ganz viele andere Verpflichtungen im Leben haben, da Céline Musik-und Medienwissenschaften studiert und ich eine Ausbildung zur Medienkauffrau mache, treffen wir fast drei Mal in der Woche um aufzunehmen, Songs zu schreiben und manchmal auch, eher weniger produktiv, Pizza zu bestellen. Bis spätestens September wollen wir ein Album fertig haben und bis jetzt sind wir zuversichtlich! Genug Ideen haben wir, denn unsere Songs sind schlichtweg aus dem Leben gegriffen. „Behind the Stones“ zum Beispiel erzählt, wie hinter jedem einzelnen Licht in der Stadt eine andere Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden. Einer unserer nächsten Songs namens „Heroine“ erzählt eine etwas andere Liebesgeschichte, von der man weiß, dass sie nicht gut enden wird, man aber dennoch süchtig nach ihr ist.

Und sonst so?

Zusammen haben wir sieben Tattoos und drei Piercings und irgendwie sehen wir  immer noch irgendwie nicht danach aus, weil wir selbst bei einem Bier nach dem Ausweis gefragt werden. Achso und ich vergaß zu erwähnen, dass wir beiden die allergrößten Sprachchaoten der Welt sind und es niemals schaffen uns auszudrücken, wenn wir es wollen. Außerdem treffen mit uns mehrere Nationalitäten und doch Urberliner aufeinander! Céline ist Halbfranzösin und ich bin Halbsinghalesin (Sri Lanka) und trotzdem sind wir beide in Berlin geboren und aufgewachsen.

Am 19. Juni 2014 sind die beiden in der Junction Bar Berlin live zu sehen!

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Angela

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down, Sense8), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Hier kann ich euch Rhye, Rival Sons, Royal Blood, HÆLOS, MØ, Banks und SOHN ans Herz legen. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.

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