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Alternative Rock: Palace veröffentlichen endlich ihr Debütalbum

Debütalbum erscheint im November, Konzerte in Berlin und Hamburg.

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Irgendwann in der ersten Hälfte diesen Jahres schlich sich der Song „Break The Silence“ der 2012 gegründeten Londoner Band Palace in meine „Super-Duper-Neuentdeckungen“-Liste ein und sauste mir so einige Male durch die Ohren. “One of our favourite new bands.” – schreiben beispielsweise BBC Radio 1 über das Debütalbum “So Long Forever”, welches über Fiction/Caroline International am 04. November 2016 veröffentlicht wird.

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Bisherige Veröffentlichungen und gespielte Festivals

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Ende 2014 wurde bereits die erste EP “Lost In The Night” veröffentlicht und wenig später von Kritiker_innen und Fans hoch gelobt. Zwei Touren durch UK und Europa später erschien die zweite wunderbare EP “Chase The Light“. Unterstützt wurden sie besonders durch allerhand britische Radiosender. An Festivalerfahrungen sind sie um einiges reicher geworden durch ihre Auftritte auf dem Live at Leeds, The Great Escape, Liverpool Sound City, Blissfields, Kendall Calling, Greenman und dem Bestival.

Im letzten Herbst kehrten sie in ihr persönliches Kreativzentrum “The Arch” zurück, welches ein Zentrum einiger junger Künstler_innen, Designer_innen und Musiker_innen im düsteren Tottenham bildet. Genau dort arbeiteten Palace dann am langersehnten “So Long Forever”-Album.  Das eine oder andere Bandmitglied nächtigte auch mal im Studio, um dieses am nächsten Morgen in aller Frische unsicher zu machen. Im „The Arch“ trafen sie auf Wilm Danby, der das Artwork des Albums und der bisher erschienenen EPs zeichnete.
So Long Forever” wurde übrigens von Adam Jaffery (Beach Baby) produziert und von Cenzo Townshend (The Maccabees, Florence + the Machine) gemischt.

Zwischen Selbsteinschätzung und dem Hype

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In Great Britain wird die vierköpfige Band regelrecht gehyped, wobei es ihnen nicht um den großen und schnellen Erfolg geht. Sie spielten wohl einfach zur richtigen Zeit, die richtige Musik. Ihren Werdegang sowie ihre Musik beschreiben Palace als sehr relaxed.
Bis zu ihrem ersten Konzert in einem Südlondoner Pub mit Kamin, dachte ein Teil von ihnen, sie seien die „beschissenste“ Band der Welt. Der Moment, in dem sie in den Gesichtern der Leute sahen, dass diese es mochten, änderte alles.

So viele Infos!
Ich freue mich sehr auf den 10. November 2016, denn da sind Palace im Privatclub anzutreffen. Die letzte Band, die ich dort sah, waren Von Wegen Lisbeth, wenn mich nicht alles täuscht. So sehr wie ich den Privatclub mag, so selten komme ich da hin.

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Zu gut kann ich mir vorstellen, wie Leo Wyndhams wunderschöne klare Stimme uns „It´s Over“ als letzten Song präsentieren wird und wir alle ganz traurig da stehen werden, weil es schon vorbei ist. Wie in Trance unterbreitet uns jeder Track malerisch ein Gefühl von Fernweh und serviert uns Stück für Stück ein Meisterwerk an jungem Alternative Rock, der auch mal ins Soulige abdriften kann. Manchmal bedarf es gar nicht mehr, als einer guten Melodie, einer Stimme mit Wiedererkennungswert, einem zurückhaltenden und dennoch sympathischen Auftreten und einem Namen, unter welchem man als erstes eine Skatermarke im Netz findet, die dann aber doch irgendwie zur Band passen könnte – Schwupps, verloved!

Schaut Euch einfach mal dieses Video an und sagt mir, wie man sie nicht mögen könnte. Wie sie da so selbstverständlich am Strand im kalten Wind sitzen, ab und zu schüchtern ihre Hände an der Hose abstreifen und sie beim Singen des Wortes „Dry“ von der Gischt angespuckt werden. Das Ganze wirkt fast meditativ und bloß das Gelächter zwischen den Songs, z. B. darüber, dass eben eine Pferdekolonie hinter ihnen langspazierte, und das Angegrinse der Jungs untereinander holt uns zurück an den Strand… oder in die Wirklichkeit.

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Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen ganz schwer wieder heraus.
Genau das trifft auch auf ihr neues Album zu. 11 ganz fantastische Songs, die uns aus der Wirklichkeit entführen wollen. Passend gibt es einige wunderbar ruhige, geheimnisvolle (beispielsweise stellt sich mir die Frage, wieso im Video zu „Veins“ die Köpfe und Gesichter der Band nicht zu sehen sind) und im positiven Sinne teilweise recht unspektakulären Videos.

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Wann? 10. November 2016 // 20 Uhr
Wo? Privatclub, Berlin
Wie viel? Ca. 20 €

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Palace Konzerte Deutschland 2016
10.11.2016 – Molotow, Hamburg
11.11.2016 – Privatclub, Berlin

Diskografie
2014 – Lost In The Night EP
2015 – Chase The Light EP
2016 – So Long Forever

Bandmitglieder
Gitarre, Gesang – Leo Wyndham, Bass – Will Dorey, Gitarre – Rupert Turner, Schlagzeug – Matt Hodges,

Für Fans von: EL VY, Will Butler, Dralms, Sheep, Dog & Wolf, Her

Inken

Ich zeichne und gestalte gerne Dinge & Räume um, stöbere gerne rum, sei es in der Natur, Städten, auf Flohmärkten oder in Gesprächen. Außer Musik mag ich unter anderem Katzen, Kunst und Knuspermüsli. Ich höre Musik von Foals, Cage the Elephant, Abby, Django Django, Life in Film, Kurt Vile, Tame Impala, Balthazar, Say Yes Dog, Acollective, Xul Zolar, Talking to Turtles, Martin Kohlstedt, Talisco, Charity Children, Kasabian, Beatsteaks, Chet Faker, Deerhunter, Bonaparte, uvm.

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