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Vorgestellt: Fifi Rong – Hybrid Electronica aus London

Singer, Songwriter und Producer.

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Konzert am 04. Mai 2014 im Avantgarde
Text: Angela Beyer | Fotos: Corinna Sauer

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Vor ein paar Wochen hatten wir das Vergnügen, diese junge Dame aus London zu treffen, die sich für jeden ihrer Auftritte gerne in Schale wirft und deswegen ca. 2 Stunden damit verbringt, Haare in Form und das Make-Up fachgerecht auf die Haut zu bringen: Fifi Rong.

Aus London kam sie geflogen, um vorerst drei Konzerte in Deutschland zu geben. Unter anderem eben auch in der Berliner Galerie Avantgarde. Klein und überschaubar war´s und sehr nett. Schüchtern und perfekt gestylt steht sie da, erzählt, welches Lied als nächstes kommt und wovon es handelt. Dann ertönt ihre glasklare Stimme, welche mal von düster (I Need The World To End) und mal von fröhlich (Freedeom) erklingenden Arrangements umhüllt wird. Ihre Musik setzt sich aus unterschiedlichen Stilrichtungen zusammen: Alternative Rock, Electronica, Jazz, Dub, Hip Hop. Also Trip Hop? Nein!

Der/die ein/e oder andere kennt vielleicht das Lied „Only If I Knew“, welches auf Tricky´s letztem Album erschienen ist. Diese Frau ist wahnsinnig talentiert, die Beats bastelt sie selbst und nun ja, sie macht eben alles selbst! Ich drücke ihr die Daumen, in nächster Zeit ein Label zu finden und für mich hoffe ich, dass dann bald die aktuelle EP „Next Persuit“ (2014) und das ebenso tolle Album „Wrong“ (2013) auf Vinyl gedrückt werden. Bestimmt kommt sie in absehbarer Zeit wieder nach Deutschland, dann bekommt Ihr selbstverständlich Bescheid.

Bei Spotify könnt Ihr Euch sowohl die EP als auch das Album anhören. Oder noch besser: kauft ihre Musik! Sie wird es Euch danken, denn bisher finanziert sie sich, soweit ich weiß, aus eigener Tasche. Es lohnt sich!

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Angela

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down, Sense8), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Hier kann ich euch Rhye, Rival Sons, Royal Blood, HÆLOS, MØ, Banks und SOHN ans Herz legen. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.

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