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Hörenswerte Alben 2013 – Eine Playlist

Die Zeit ist reif für eine kleine persönliche Bilanz – welche Alben sind 2013 im Ohr hängen geblieben? Bei all dem musikalischen Konsum verliert man leicht den Überblick und das ist sehr schade. Darum habe ich mir die Zeit genommen und einmal geschaut, überlegt und zusammengetragen, welche relevante Alben erschienen und als hörenswert empfunden wurden. Viel zu schnell vergisst und überhört man das ein oder andere Album, manchmal liegen nur ein paar Kopfhörer und eine Stunde ohne Ablenkung zwischen einem „ganz guten“ und einem „absolut brillianten“ Album. Mein Top-Favorit für 2013: TheWeeknd mit Kiss Land. Gleich beim ersten Hören hat´s mich umgehauen. Nachtrag: Nachdem ich „If You Wait“ von London Grammar im Januar hörte, würde ich es auf Platz 2 setzen.

Top 20 Alben:

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1. The Weeknd – Kiss Land (elektronisch-melodischer Singsang für ruhige Stunden)
2. Bastille – Bad Blood (sehr melodischer PopRock, tolle Stimme)
3. Cold War Kids – Dear Miss Lonelyhearts (von allem ein bisschen, lasst uns mit den Köpfen nicken)
4. James Blake – Overgrown (elektronischer Singsang für ruhige Stunden, zugänglicher als das Debüt)
5. David August – Times (Elektronisches zum Träumen)
6. Daft Punk – Random Access Memories (Disco-Pop mit vielen Gastmusikern, so Daft Punk und doch so anders)
7. Hanni El Khatib – Head In The Dirt (einfacher, eingängiger, gitarrenlastiger Rock)
8. The Strokes – Comedown Machine (weg vom rauhen Sound mit Schleudergang, hin zur Weichspülung. Gefällt!)
9. Midlake – Antiphon (neuerdings ohne Frontman Tim Smith. Erfrischender und angepoppter Folk-Rock, weg von purer Melancholie)
10. Janelle Monáe – The Electric Lady (Soul, Funk und jede Menge Energie, Janelle ist super!)
11. Kings Of Leon – Mechanical Bull (trotz ambivalenter Einstellung zu dieser Familie, das Album ist eine runde Sache mit einige Highlights – Rock City z.B. Ebenfalls hin zur Weichspülung, die mir gefällt)
12. Franz Ferdinand – Right Thoughts, Right Words, Right Action (ebenfalls Trend Richtung Wäsche ohne Schleudergang. Glatt und hörenswert)
13. Foals – Holy Fire (höre ich in einem Rutsch durch, eine runde Sache mit Kanten)
14. Woodkid – Golden Age (wirkte zuerst überladen, nach mehrmaligem Hören kam die Erkenntnis, dass es ein genialer Streich ist)
15. Portugal. The Man – Evil Friends (eingängiger und weniger ruppig als ihre Vorgänger)
16. Jake Bugg – Jake Bugg und Shangri-La (tolle Melodien, großes Potential, wenn auch die Stimme gewöhnungsbedürftig ist. Jakes Alter und seine Lyrics wirken (noch) nicht wirklich glaubwürdig)
17. Haim – Days Are Gone (3 Schwestern mischen die Musiklandschaft auf, nach dem 4. Mal hören überzeugt das rockpoppige Album)
18. Gary Clark Jr. – Blak and Blu (viel Blues und Rock, eine meiner Neuentdeckungen 2013)
19. Poliça – Shulamith (gewohnt seicht und melodisch)
20. Mayer Hawthorne – Where Does This Door Go (wie gewohnt, schön soulig)

Die Playliste zum Nachhören findet Ihr bei uns auf Spotify.

Angela

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down, Sense8), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Hier kann ich euch Rhye, Rival Sons, Royal Blood, HÆLOS, MØ, Banks und SOHN ans Herz legen. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. katha

    Nils Frahm – Spaces (!!!!!!!)

    :)

  2. Musika

    Mit dem Jonathan Wilson Album kann ich mich gut anfreunden, über Arcade Fire können wir auch gerne diskutieren, bei Nick Cave allerdings muss ich passen. Ist so gar nicht meins…

  3. Frank

    Schöne Liste, ein paar Alben würde ich aber unbedingt noch hinzufügen:

    – The Naked and famous – In rolling waves
    – Jonathan Wilson – Fanfare
    – Arcade Fire – Reflektor
    – Nick Cave – Push the sky away
    – Paul McCartney – New

    Überbordend an überragender Musik ist ’13 aber nun wirklich nicht gewesen.

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