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Pop-Kultur 2016 in Berlin – Empfehlungen

Berlins Pop-Kultur in Neukölln. Vom 31.08.- 02.09.2016.

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Das Festival Pop-Kultur 2016 stellt sich in seinem zweiten Jahr mit dem Kurzfilm „Kurt’s Lighter“ vor. Ich erwarte ein großartiges Wochenende und schlage Euch meine Must-sees vor.

Vom 31.08.- 02.09.2016 ist es wieder da: das Pop-Kultur-Festival! Im letzten Jahr noch im Berghain ansässig ist es nun nach Neukölln gezogen, wo vom muckeligen Prachtwerk über den Heimathafen bis zum Huxleys Neue Welt die großen und kleinen Bühnen des heiß geliebten Bezirks bespielt werden.

Mogwai spielen Atomic im Admiralspalast in Berlin Pop-Kultur
Mogwai play Atomic

Auch an Talks und Lesungen im Passage Kino wird es nicht mangeln, als kleine Sensation könnt ihr euch schon mal Matthew Herberts Lesung seines niedergeschriebenen Tonträgers “A NUDE (the perfect body)“ am 01.09. 2016 in den Kalender kritzeln. Ich habe letztes Jahr einen kleinen Workshop bei ihm im Rahmen des Pop-Kultur-Nachwuchs besucht und ich bin ein Fan. An diesem Abend wird auch Musikerin und Visual Artist Fatima Al Qadiri Rede und Antwort stehen, sie beschäftigt sich viel mit den Themen Flucht und Migration.

Neben dem Gequassel wird es großartige Konzerte geben, eröffnet mit Mogwais Live-Aufführung ihres bombastischen Werks „Atomic“ am 30.08.2016 im Admiralspalast. Wer dafür keine Tickets mehr bekommt, kommt zu Brandt Brauer Frick und Roosevelt ins Huxleys. Gefällt Euch nicht? Dann empfehle ich Zola Jesus am 02.09. 2016 ebenfalls im Huxleys. Ihr könnt jeden Abend kleine Festivals genießen, wahrscheinlich kommt ihr auch ganz schön in die Bredouille, wenn ihr große Indie-Fans seid.

Der Kurzfilm: „Kurt´s Lighter“

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Um die Liebe zur Musik auszudrücken hat das Pop-Kultur-Team einen feinen Kurzfilm produziert: „Kurt’s Lighter“. Der britische Graphic Designer Scott King, der das Artwork für die Pet Shop Boys und das Logo der Pop-Kultur entworfen hat, erzählt darin, wie er beim ersten Berliner Nirvana-Konzert am 11.11.1989 im Club Ecstasy Cobains Feuerzeug gefangen hat und wie dies sein Leben verändert hat. Nun sucht er diesen Club in Neukölln (und weshalb er ihn nicht findet, googelt ihr besser, ich möchte nicht spoilern!) und gibt nebenher ein Interview über manch anderes Artefakt der Popkultur, das in seinen Händen gelandet ist. Sehenswert, aber auch ein wenig unsinnig. Aber wo darf man das, wenn nicht im Kino, nicht?

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Friederike

In einer Höhle voller Bücher von Plattensammlern aufgezogen, sozialisiert in idyllischer Randbezirkplatte durch ABBA, Elvis und Nirvana, schulternwippend in die Kaschemmen und Tanztempel der Stadt gewankt, bin ich jetzt graduierte Popnutte. Schon immer eher Beobachterin als Macherin, frage ich, was die Entscheidung für das Künstlerleben so mit sich bringt.

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