Streifzug durch die Musiklandschaft mit MUSIKMUSSMIT

Streifzug durch die Musiklandschaft #1

Illustration: Jakuffo

Willkommen zu einer neuen Rubrik, die sich da nennt: Streifzug durch die Musiklandschaft. Was Euch hier erwartet? Ganz einfach: ein paar interessante Neuigkeiten aus den Bereichen Musik, Film, Quatsch und was mich sonst noch so interessiert und wovon ich der Meinung bin, dass es hier reinpasst. Ich werde versuchen, Euch alle paar Wochen einen kleinen Ausschnitt sowohl aus dem bunten Treiben anderer Kanäle, als Glückstreffer, über die ich im TV oder Radio gestolpert bin, zu präsentieren. Los geht´s mit einer sehr amüsanten Nachricht.

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Und jetzt alle! – Letz Dance Ausdruckstanz.

SAFE THE DATE – Am 16. Juli 2016 findet „The most Wuthering Heights Day ever“ auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt. Was das heißt? Alle, die verrückt genug sind, um sich in ein rotes Gewand zu werfen, sich genauso rote Strümpfe überzustreifen (besser: sich in Strumpfhosen zwängen) und sich einen schwarzen Gürtel umzuschnallen, sind herzlich dazu eingeladen, beim Aufstellen eines neuen Weltrekordes mitzuwirken. Um 15 Uhr geht´s los, schaut Euch vorher noch einmal das Video an, damit Euch auch wirklich bewusst wird, worauf Ihr Euch einlassen wollt. Ich liebe dieses Video (wer tut das nicht) und habe schon diverse Mal versucht, Kate zu imitieren. An Gestik und Mimik mangelt es nicht, leider wirft mich die Rückenbrücke jedes Mal aus dem Rennen.

Hier geht´s zur Veranstaltung. Gefunden bei Tonspion.

Mein Vorschlag für 2017: Let´s Flashmob Babooshka.

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Antony Hegarty ist Anohni.

Als nächstes wird´s ein bisschen ernster und melancholischer, freue ich mich über die Nachricht, dass Antony Hegarty ein neues Soloprojekt namens Anohni am Wickel hat und schon bald ein Album mit dem Titel „Hopelessness“ veröffentlichen wird. Die Klänge werden wohl experimenteller und elektronischer Natur sein, thematisch soll´s einen „düsteren Sog entwickeln“.

Eine erste Hörprobe bekommt Ihr hier. Produzenten sind: Hudson Mohawke und Oneohtrix Point Never.

Gefunden bei Spex.

Für alle, die nicht wissen, wofür Antony Hegarty so berüchtigt ist, ist das folgende Video (ein Stück, bei dem ich jedes Mal anfangen könnte zu heulen):

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Gute Listen, schlechte Listen.

Es ist wieder soweit, das Jahr wird im rückblickend betrachtet, Listen mit den besten Alben und Liedern werden erstellt (werdet Ihr hier auch bald erleben, jawohl!). Aber auch eine Liste mit den schlechtesten Alben darf nicht fehlen. Ich finde ja, es gibt zu viel gute Musik, als dass man sich mit schlechter Musik beschäftige muss. Die Frage, was gute und was schlechte Musik ist, sei dahingestellt. Alles rein subjektives Empfinden, der Rolling Stone allerdings meint, dieses hier sind die schlechtesten Alben des 2. Halbjahres. Ich kann nicht viel dazu sagen, da ich die meisten Alben nicht gehört habe, weil mich der/die Künstler_in nicht interessiert bzw. weil ich schon vorher weiß, dass diese Musik nicht auf meine Ohren gehört.

Die Menschen von Tonspion haben sich die Mühe gemacht, eine Playliste mit ihren Top 100 Liedern aus 2015 zusammenzustellen. Mit dabei: The Weeknd, Blur, Sizarr, Drake, Lianne La Havas uvm. Ein sehr bunter Mix durch die Musiklandschaft, finde ich gut! Denen kann man ohnehin gut und gerne auf Spotify folgen, die Playlisten lohnen sich mindestens genauso sehr wie unsere!

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Nussknacker.

Beim Musikexpress bin ich auf ein interessantes Weihnachtsgeschenk gestoßen: Lemmy, David Bowie, Freddie Mercury uvm. als Nussknacker. Herrje, warum schafft es eigentlich keine Frau dazwischen? Diese Szene ist zum Kotzen.

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Coldplay, goodbye?!

Ebenfalls beim Musikexpress wird sich über das neue Coldplay Album „A Head Full Of Dreams“, das noch diesen Monat zu hören sein wird,  ausgelassen. Oh je, es scheint, als hätten sie die Kurve für immer verpasst. Das bringt mich zu den Black Eyed Peas, die mit einem vor vier Monaten veröffentlichten Video Hoffnung auf Besserung verlauten lassen:

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Filme. Sehenswert!

Vor einiger Zeit habe ich die Dokumentation „What Happened, Miss Simone?“ geschaut. Wer schon immer mal hinter die Kulissen einer zutiefst betrübten, launischen und gnadenlos talentierten Künstlerin schauen wollte, die ihren Traum von einer Karriere als Musikerin trotz großer Hürden niemals aufgegeben hat, wird hier unterhalten und zu Tränen gerührt sein.

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Im Kino habe ich mir auf Empfehlungen eines Freundes „Straight Outta Compton“ angesehen. Weil ich nie so richtig hinter das Gedisse gestiegen bin, wurde mir hier eine bisher relativ unbekannte Welt eröffnet, in der ich mich nun ein bisschen besser auskenne. 1986 gründeten Dr. Dre, Ice Cube, Eazy-E, DJ Yella und MC Ren die Crew N.W.A („Niggas Wit’ Attitudes“). Worte waren ihre Waffe, um sich gegen soziale Ungerechtigkeiten auszulassen. Doch der Arm des Gesetzes schlägt zurück, mit physischer Gewalt.

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Alben, die kommen.

Zum Abschluss gibt es nun eine kleine Aussicht, welche Alben zu unserer Freude bald im Platteladen erhältlich sind:

Villagers – Where Have You Been All My Life? (VÖ: 08.01.2016)
David Bowie – Blackstar (VÖ: 08.01.2016)
Santigold – 99 Cents (VÖ: 22.01.2016)
Junior Boys – Big Black Coat (VÖ: 05.02.2016)
The Jezabels – Synthia (VÖ: 05.02.2016)
Block Party – Hymns (irgendwann 2016)
James Blake – Radio Silence (irgendwann 2016)

Jeden Monat auf´s Neue, unsere Alben-Empfehlungen findet Ihr hier.

Schönen Start in eine weitere vorweihnachtliche Woche!



Angela
Wer?

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.


'Streifzug durch die Musiklandschaft #1' have 2 comments

  1. 14. März 2016 @ 22:27 Till

    Keine Ahnung was die letzte Chemical Brothers Platte bei der Stones-Liste verloren hat…

  2. Kanz.lerin

    16. März 2016 @ 11:50 Kanz.lerin

    Ich verstehe nicht, warum man überhaupt derartige Listen erstellt. Natürlich kann man von einer Platte enttäuscht sein und das auch äußern, aber hier merkt man mal wieder, dass es um nicht mehr als schnell produzierten Inhalt geht. Wobei das Wort Inhalt schon zu viel verspricht…Und ich verstehe nicht, warum Rhodes darin auftaucht, aber man muss zum Glück nicht alles verstehen.


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