Neue Alben im März MUSIKMUSSMIT Empfehlungen

Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im März

Text: Jennifer Gottstein

Der März war wieder sehr aufregend: viele neue Albumankündigungen, etliche Konzerte, neue Videos und anderes. Da muss man erst einmal den Überblick behalten. Einen Auszug der spannendsten Musik Neuerscheinungen seht ihr hier.

Fotos – Kids

Lange war es ruhig um die Hamburger Band Fotos. Nun melden sie sich mit ihrem neuen Album „Kids“ zurück und beweisen, dass sie in den letzen sechs Jahren nichts verlernt haben. So richtig einordnen lassen will sich die Platte nicht, aber das ist auch nicht schlimm, macht umso mehr Spaß sie anzuhören. Irgendwo zwischen Krautrock und Electronica wabert es da über die 9 Songs.

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Tourdaten Fotos

25.04.17 München, Strom
26.04.17 Leipzig, Werk 2
27.04.17 Berlin, Lido
28.04.17 Hamburg, Übel & Gefährlich
29.04.17 Köln, Underground

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Fatoni – Im Modus

Da haut er wieder einen raus! Bei „Im Modus“ holt sich Fatoni reichlich Unterstützung: Dexter, Edgar Wasser, Juse Ju, Maeckes und Retrogott geben sich die Ehre. Macht aber Bock, das Album ist abwechslungsreich und gekonnt ausgefeilt. Da setzt er seinem Debüt „Yo, Picasso“ noch einen oben drauf, ohne die Erwartungen zu hoch zu schrauben.

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Tourdaten Fatoni

20.04.17 Essen – Hotel Shanghai
21.04.17 Lüneburg – Salon Hansen
26.04.17 München – Strom
27.04.17 Leipzig – conne Island
28.04.17 Hamburg – mojo
29.04.17 Köln – Gebäude 9
04.05.17 Berlin – so36
05.05.17 Rostock – Helgas stadtpalast
06.05.17 Flensburg – volksbad
10.05.17 Wien – flex
11.05.17 Salzburg – rockhouse
12.05.17 Lindau – Club vaudeville
13.05.17 Stuttgart – Club Cann

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Kid Koala & Emiliana Torrini – Music To Draw To: Satellite

Ja, der Titel verrät es schon: die Musik ist tatsächlich gute Entspannungsmusik, aber das passt ganz wunderbar. Kid Koala – eigentlich eher für experimentelle, härtere Sounds bekannt, lässt sich hier wunderbar auf die zerbrechliche Klarheit von Emiliana Torrini ein. Mit Ambient-Instrumentals und leicht verzerrter Stimme kommen da 19 (!!) wunderbare Tracks heraus.

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Fink – Fink’s Sunday Night Blues Club, Vol. 1

Als großer Fink-Fan ist mir die Neuveröffentlichung nicht entgangen und mit viel Vorfreude wurde sie erwartet. Das ganze Werk wurde unter erschwerten Bedingungen aufgenommen, allerdings waren diese Voraussetzungen so gewollt. Pro Tag ein Track, möglichst wenig technisches Equipment, dafür ein altes Mikro. Manchmal braucht es eben nicht viel, um gut zu werden. Teilweise etwas schwermütig, aber dafür reinster Blues. Perfekter Anteaser für das nächste Studioalbum, das auch dieses Jahr noch erscheinen soll.

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Mary Ocher – The West Against The People

Ein ziemlich politisches Album, das uns Mary Ocher da um die Ohren haut. So wie sie sich selbst gegen bestehende (ungerechte) Strukturen aufbringt, so streiten sich auch ihre Pop-Melodien, werden von wechselnden Tempi getrieben und verirren sich auch manchmal – raus kommt ein politisch geladenes Ambient-Pop-Experiment, das sich wunderbar anhören lässt.

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Mary Ocher live

07.06.17  Hamburg – Kampnagel / Theater Der Welt

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Altes & Neues (wieder)entdeckt

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I Salute – Amanda

Mit ganz schön langem Atem kündigen I Salute ihr im August erscheinendes Debüt-Album an. Dadurch, dass der erste Song (und vor allem das Video) aber ganz cool geworden ist, kann man das schon mal vorab hier aufgreifen. Es lässt vor allem die Spannung auf die erste Scheibe der beiden steigen.

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Illy – Long Story Short

Zurück zu den Classics. Fast sieben Jahre ist der Song alt, aber trotzdem noch ein Knaller. In seiner Heimat Australien ist er kein Unbekannter, hierzulande könnten ihn einige kennen, da er vor drei Jahren mit Hilltop Hoods auf Tour war. Falls nicht: besser spät als nie! Unbedingt durch die Alben durchhören!

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Marbert Rocel – Always On My Mind

Quasi ein aktuelles Stück des Leipziger Musikprojekts: von ihrem 2015 erschienenen Album „In The Beginning“ stammt der Track und spiegelt den Indie-Pop der Band gut wider. Neben fünf Alben haben sie auch schon Remixe für ziemlich bekannte Künstler_innen veröffentlicht, scheinen aber eher im Hintergrund des Geschehens zu weilen. Zeitweilig war auch Martin Kohlstedt Mitglied in der Formation. Aktuell gibt es das zuletzt erschienene Album als Remix-Version auf Vinyl zu ergattern.

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Was sich sonst so in meiner Plattenkiste befindet, das erfahrt ihr hier.



Jenny
Wer?

Aufgewachsen in einer zugegebenermaßen recht unmusikalischen Familie fing ich früh mit dem Schlagzeug spielen an, das ich aber aus Platz- und Lärmgründen während meines Philosophiestudiums aufgeben musste. Seither beschäftige ich mich einfach passiv mit der Musik und versuche erst gar nicht mehr meinen Geschmack einzugrenzen, denn je mehr desto besser. Immer. Überall. Ich höre u.a. Musik von Beatsteaks, Chance Waters, Moop Mama, Ratatat, Dendemann, Miike Snow, Hein Cooper, Tüsn, LOT.


'Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im März' ist bisher ohne Senf.

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