Entdeckungen Alben im Juni 2016 MUSIKMUSSMIT

Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im Juni

Hier stelle ich euch wie jeden Monat meine Neuentdeckungen vor.  Im Juni veröffentlicht und mich glücklich gemacht haben u.a. MaMa, Suff Daddy und Dj Shadow. Dabei sind wie immer alle möglichen Genres – alles, was gefällt eben.

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MaMa – „House Of Cards“ EP

Das Erfurter Trio hält sich mit Hintergrundinfos ziemlich zurück, viel ist nicht bekannt. Nun haben sie erstmal eine EP mit drei Tracks veröffentlicht. Obwohl man nicht so richtig weiß, wer oder was dahinter steckt, kann sich die „House Of Cards“-EP durchaus sehen lassen. Chilliger Deep House Pop mit Vocals, wobei die Tracks durchaus Abwechslung aufzeigen. Mal schauen, ob sich hier in Zukunft noch was tut!

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Captain PlanET – „Ein Ende“

Hier muss ich mal eben schummeln, das hatte ich nämlich im Mai verbaselt: das neue Album von der Hamburger Punkband Captain Planet. Wer die Band kennt, kann jetzt aufhören zu lesen, es folgen nur noch Loblieder. Mittlerweile fast schon im Mainstream angekommen, sind sie mit dem aktuellen Album sogar gechartet – Punk is back! Und soll auch noch eine Weile bleiben, denn seit dem Debütalbum 2007 folgte ein Brett nach dem anderen. Auch eine Empfehlung: Captain Planet live sehen, das ist nämlich ein ziemlicher Abriss!


Tourdaten
08.07.2016 Meppen – JAM
02.09.2016 Hamburg – Molotow (Zusatzkonzert, auch mit exklusiven Hardtickets!)
03.09.2016 Hamburg – Molotow (AUSVERKAUFT)
16.09.2016 Hannover – Bei Chez Heinz
17.09.2016 Berlin – Bi Nuu
30.09.2016 Oldenburg – Amadeus
01.10.2016 Rostock – Peter-Weiss-Haus
24.10.2016 Münster – Gleis 22 (Tickets nur noch im GHvC-Standartdesign)
25.10.2016 Wiesbaden – Schlachthof
26.10.2016 Stuttgart – Zwölfzehn
27.10.2016 München – Kranhalle
28.10.2016 Nürnberg – Desi
29.10.2016 Göttingen – T-Keller (KEIN VVK!)
11.11.2016 Kassel – Schlachthof
12.11.2016 Köln – Gebäude 9
09.12.2016 Braunschweig – B 58
10.12.2016 Dortmund – FZW

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Desiigner – „New English“

Wieder so ein junger Hüpfer, der mit seinem Debüt ordentlich herumwirbelt. Der Brooklyner Desiigner liefert mit den neuen Album dicke Beats, einige Features und vor allem klischeebeladene Lyrics. Dennoch kann man sich das Album gut anhören und macht vor allem wegen dem drückenden Bass Spaß!

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DJ Shadow – „The Mountain Will Fall“

Ein alter Hase im HipHop, aber die Qualität seiner Platten nimmt auch auf dem fünften Werk nicht ab. Durch seine ausgiebige Arbeit mit Samples wurde er bekannt und er zieht es auch auf dieser Scheibe weiter durch. Und wieder ist alles dabei: vertrackte Songs, chillige Tracks und gute Feautures, die das Album durchweg spannend machen.

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Suff Daddy – „Birdsongs“

So entspannt wie Suff Daddy sich vier Jahre für die neue Platte Zeit gelassen hat, so entspannt kommen auch die Songs rüber. Der Wahl-Berliner ist ein Beatnerd und baut schleichende Synthies um dicke Beats herum. Dass er keinen Bock auf fette Rapsongs hat, merkt man, also gibt er sich der Beatbastelei hin und das ist auch gut so.


Tourdaten
17.11.16 Leipzig, The Distillery
18.11.16 Hamburg, Kleiner Donner
20.11.16 Köln, Yuca
24.11.16 München, Milla
25.11.16 Stuttgart, Schräglage
26.11.16 Berlin, Privatclub

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Neues Altes entdeckt für Euch

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XYLØ – „America“ EP

Bald gibt’s wohl neues von XYLØ, dem Duo aus Los Angeles – das kündigen sie seit einer Weile an. Da bietet sich das doch an, mal wieder über ihre America EP zu sprechen. Die ist zwar auch noch nicht wirklich alt, aber auf jeden Fall ein paar Zeilen wert. Dass sich Bruder und Schwester zusammentun und eine Indie-Pop Band gründen ist ohnehin eher selten, dass sie dann aber auch noch so wunderbare Indiepop-Songs raushauen setzt dem ganzen noch ein Krönchen auf! Hört selbst!

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Joey Rockstar

Noch sehr jung ist dieser Herr aus Toronto und hat zugegebenermaßen noch nicht so wahnsinnig viel Musik draußen, aber das, was es zu hören gibt, ist vielversprechend. Ziemlich chilliger HipHop, herausragende Stimme und sinnvolle Lyrics gibt’s da zu hören. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr und gibt es hoffentlich auch bald!

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Birthh

Das italienische Trio trumpft direkt mit düsteren Klängen auf. Gepaart mit der wundervollen Stimme von Sängerin Alice und ein paar träumerischen Synthies ist die Mischung perfekt. Auf Soundcloud gibt es bereits ein paar Songs zu hören und auch vereinzelte Tourtermine sind schon bekannt gegeben. Sieht also so aus als wäre da was im Gange und mit ein wenig Geduld können wir dann ja vielleicht schon bald mehr von Birthh hören und sehen.

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Meine Plattenkiste findet Ihr im Übrigen hier.



Jenny
Wer?

Aufgewachsen in einer zugegebenermaßen recht unmusikalischen Familie fing ich früh mit dem Schlagzeug spielen an, das ich aber aus Platz- und Lärmgründen während meines Philosophiestudiums aufgeben musste. Seither beschäftige ich mich einfach passiv mit der Musik und versuche erst gar nicht mehr meinen Geschmack einzugrenzen, denn je mehr desto besser. Immer. Überall.
Ich höre u.a. Musik von Beatsteaks, Chance Waters, Moop Mama, Ratatat, Dendemann, Miike Snow, Hein Cooper, Tüsn, LOT.


'Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im Juni' has 1 comment

  1. 12. Dezember 2016 @ 23:36 Musik aus der Postbox #22 ⋆ MUSIKMUSSMIT | Elektro Pop

    […] Geschwisterpaar aus L.A. hat uns Jenny bereits im Juni vorgestellt und auch schon angedeutet, dass es „bald“ etwas Neues von den beiden zu hören geben […]


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