Musik Entdeckungen Juni und Juli 2018 neue Alben MUSIKMUSSMIT

Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im Juni und Juli | Sommerspecial

Musik, die im Juni und Juli überzeugt hat. Ein Sommer-Special.

Auswahl & Text: Jenny Gottstein

Sommer, Sonne, Festivals! Aber die Musikindustrie kommt nicht zur Ruh‘, es gibt wieder fantastische Neuveröffentlichungen, die der Hitzewelle trotzen. Das Beste vom Feste aus den Monaten Juni und Juli gibt’s hier zusammengefasst.

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Juni

Yukon Blonde – Critical Hit

Tanzbare Beats, sommerlich harmonische Melodien und ein Hauch elektronische Parts – was zugegebenermaßen ab und an in Bubblegum-Pop abdriftet, ist dennoch als Album wunderbar anzuhören. Gegen Hitzewelle, schlechte Laune und für Cocktails im Park.

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Snail Mail – Lush

Mit ihrem kompakten Sound drückt die US-amerikanerin Lindsey Jordan aka Snail Mail die Gitarren in den Vordergrund, ganz nach dem Motto: make Indie Rock great again! Dabei sind die Songs clever, cool und weichen auch mal von der üblichen Intonation ab. Absolut hörenswert!

01.09.18 Darmstadt, Golden Leaves Festival
05.11.18 Köln, Blue Shell
06.11.18 Hamburg, Molotow
07.11.18 Berlin, Badehaus

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Juli

The National – Boxer Live in Brussels

Braucht eigentlich keine Worte. Boxer, das wohl beste Album von The National, eingespielt live in Brüssel und beim Record Store Day exklusiv auf Vinyl erschienen, jetzt auch überall streambar bzw. auf CD zu erhalten. Ein absoluter Knaller!

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Pabst – Chlorine

Die Berliner Band bringt endlich ihr Debütalbum raus und das hat beste Chancen, das neue Lieblingsalbum 2018 zu werden. Es bringt alles mit: Rock, Grunge, Surfrock, Post-Punk und ein bisschen Stoner. Wahnsinnsalbum, das wunderbar in den Sommer passt und uns gut durch den Winter bringen wird.

05.09.18 Nürnberg – Club Stereo
06.09.18 München – Sunny Red
07.09.18 Mainz – Kulturclub Schon Schön
09.09.18 Köln – Blue Shell
11.09.18 Dresden – Ostpol
12.09.18 Hannover – Lux
13.09.18 Hamburg – Molotow
14.09.18 Bremen – Lagerhaus
15.09.18 Berlin – Badehaus

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Fye & Fennek – Separate Together

Das Kasseler Duo hat im Juli ihr Debütalbum veröffentlicht und damit schon recht hohe Wellen geschlagen (Wortwitz: Fye ist leidenschaftliche Surferin). Mit ihrem unkonventionellen Sound wabern sie durch Tempowechsel, verschiedene Stile und Genres. Mit einer glasklaren Stimme kommt dabei ein hervorragendes Sommer-Surf-Album raus. Live sicherlich auch spannend!

06.09.18 Leipzig, Parkbühne GeyserHaus (Support von Kat Frankie)
02.10.18 Berlin,  Musik & Frieden (Support von Lui Hill)
12.10.18 München, Ampere (Support von Lui Hill)
20.10.18 Wien, Chelsea (Support von Lui Hill)
21.10.18 Dresden, GrooveStation (Support von Lui Hill)

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Was sonst noch auffiel im Sommer – Singles und „Altes“!

Lui Peng – No Rush

Der chinesisch-britische Künstler hat mit seiner zweiten Single wieder einen herrlich sommerlichen Chillout-Sommersong veröffentlicht. Es folgt noch eine EP, wir dürfen also gespannt sein!

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Moop Mama – Molotow

Sowieso schon All-time-favorite-Band Moop Mama aus München kündigen mit ihrem Song „Mollotow“ ihr neues Album an. Während ihr jetzt nervös auf dem Stuhl rumrutscht, weil ihr es nicht mehr abwarten könnte, zieht euch mal das Video rein. Wie immer sehr unterhaltsam und mit kritischem Unterton, ohne den moralischen Zeigefinger zu penetrant zu präsentieren.

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Swimming Girls – Asking for It

Die britische Band hat bisher nur ein paar Songs rausgebracht, waren aber bereits mit Fickle Friends und Pale Waves live unterwegs. Die vier Songs, die es digital bereits zu hören gibt, machen gute Laune, das ist astreiner Pop. Mal schauen, was da noch kommt.

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Youth Killed It – Great British Summer

Mit „Great British Summer“ schicken die Briten irgendwas zwischen Britpop und Pop-Punk als Single für ihr kommendes Album ins Rennen. Geht gut runter und mach gute Laune, hoffen wir, dass den Briten die Hitze nicht zu Kopf steigt und das Album auch so gut wird!

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ooi – Sukajan

Die Band hat nichts mit Oi zu tun, ganz im Gegenteil. Der neue Song „Sukajan“ ist recht minimalistisch und lässt sich wohl am besten mit Avantgarde-Pop beschreiben. Vielschichtig, intelligent und ein bisschen offbeat. Chilliger Song!

Hier geht´s zu meiner virtuellen Plattenkiste.


Jenny
Wer?

Aufgewachsen in einer zugegebenermaßen recht unmusikalischen Familie fing ich früh mit dem Schlagzeug spielen an, das ich aber aus Platz- und Lärmgründen während meines Philosophiestudiums aufgeben musste. Seither beschäftige ich mich einfach passiv mit der Musik und versuche erst gar nicht mehr meinen Geschmack einzugrenzen, denn je mehr desto besser. Immer. Überall. Ich höre u.a. Musik von Beatsteaks, Chance Waters, Moop Mama, Ratatat, Dendemann, Miike Snow, Hein Cooper, Tüsn, LOT.


'Neu im Plattenschrank – Entdeckungen im Juni und Juli | Sommerspecial' ist bisher ohne Senf.

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