Konzertbericht Temples live in München Foto Isabel Zech

Konzertbericht: Temples live in München

Konzert am 08. April 2017 im Strom München | Support: Creatures
Text und Fotos: Isabel Zech

Mit dem ersten Bier in der Hand wartete die Menge kurz vor 21 Uhr im Club Strom an der Poccistraße gespannt auf die Temples. Kurz darauf sprangen drei langhaarige Männer und ihr Sänger mit lässiger Fliege und High Waist Hose auf die Bühne und sorgten eine halbe Stunde für erste Stimmung im Strom. Der komische Frontmann der Vorband Creatures stimmte das Publikum auf britischen Psychedelic Rock mit den Temples ein.

Nach einer knappen halben Stunde Pause betraten die vier Briten die Bühne unter lautem Jubel. Von da an erlebte man keinen stillen Moment mehr im Club. Die Temples füllten jeden Moment mit ihrem Psych-Pop-Sound und brachten die Masse zum Wippen. Schnell drängten sich die Leute Richtung Bühne, um den vier schlaksigen Engländern noch näher zu sein, während sie sich quer durch „Sun Structures“ und ihr aktuelles Album „Volcano“ spielten. Ihr Auftritt war durchgeplant bis ins letzte Detail. Schon vom ersten Song an begeisterten sie mit einer epischen Lichtshow. Während der Sound aus den riesen Boxen dröhnte, schwang die gelockte Mähne von Sänger James Bagshaw zum Sound von „Strange To Be Forgotten“. Die Outfits der Bandmitglieder erinnerte an Woodstock Festival 1969: Schlaghosen, knappe T-Shirts und Beatles-ähnliche Frisuren sind Markenzeichen der Temples. Genauso bunt wie die Band war auch ihr Publikum. Eine Mischung aus alternativen Hipstern, jungen Skatern und der +50 Fangemeinde aus den 60ern feierten zum psychedelischen Pop Sound der Liverpooler.

Konzertbericht Temples live in München Foto Isabel Zech

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Temples unter Strom

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Nach knapp eineinhalb Stunden war die Masse in bester Laune und verlangte lautstark nach einer Zugabe. Die spielten sie auch und brachten noch zwei ältere Songs. Bassist Thomas Warmsley verabschiedete sich im Namen der Temples bei den sichtlich gut gelaunten Fans und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, bevor sie noch den „Shelter Song“ spielten und glücklich von der Bühne steppten.

Noch nichts von den Temples gehört? In unserem Vorbericht erfahrt ihr mehr über die Temples und ihr aktuelles Album „Volcano“.



Isa
Wer?

Nach jahrelanger fanatischer Fokussierung auf Punkrock und Indie-Rock kam ich irgendwann auf den Geschmack auch mal etwas anderes zu hören. Seitdem bin ich offen für Neues und Anderes, wie im Moment für HVOB, alt-J, Rampue, Local Natives, Flume, Ten Walls, KYTES, Warpaint und The Vaccines. Und wenn schon keine Musik machen, dann am besten drüber schreiben. Auf zum Festival und ran an die Tasten!


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