Gurr live in Tübingen Konzertbericht Issabel Zech MUSIKMUSSMIT

Konzertbericht: GURR live im Epplehaus Tübingen

Konzert am 30.01.2017 im Epplehaus in Tübingen
Text und Fotos: Isabel Zech

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In meiner Ankündigung konnte ich euch Andreya Casablanca und Laura Lee Jones hoffentlich schon ein bisschen schmackhaft machen. Spätestens nach einem Live Auftritt wärt ihr von dem feschen Duo begeistert.

Der Grund für die Mädels mal aus dem hippen Berlin zu entfliehen ist ihre neue Platte „In My Head“, welches sie selbstironisch unter dem Genre „First Wave Gurrlcore“ einordnen. Das Album schoss durch die Decke und ermöglicht der Band dieses Jahr mehrere Tourneen in England und sogar auf dem SXSW Festival in Austin, Texas.

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Bock auf Sommer & Surfen

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Scheinbar gefällt es den Gurrls im Süden ganz gut, denn nach zwei Aufritten in Stuttgart innerhalb von drei Monaten steuert die Band Ende Januar nun auch ins studentische Tübingen. Ohne Vorband aber im vollen (Epple)haus starten die GURRs um kurz nach 10 den Abend und spielen sich einmal quer durch ihr neues Album. Schon mit „Breathless“ reißen sie die erste Reihe mit, hauptsächlich bestehend aus jungen Frauen, die langsam am mitgröhlen sind. Spätestens nach „Diamonds“ und „No New Friends“ (von ihrem ersten Album „Furry Head“) ist es vorbei mit der Monday-Mood und auch die Männer im Publikum drängen sich in Richtung Bühne. Quasi face-to-face mit der Band fangen die ersten an zum peppigen Garage-Sound zu pogen und lassen sich erstmal mit Bananen von der Bühne bewerfen oder machen ein Selfie mit den Zweien.

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Die Fans!

Meine Highlights sind „Moby Dick“ und „Rollerskate“, bei denen es keine Chance mehr zum Stillstehen gibt. Die Gitarrenmusik des mittleren Westens hat es ihnen offensichtlich angetan. Dass die beiden jungen Frauen ihr Studium erst einmal auf Eis gelegt haben hat sich gelohnt. Gekonnt und unbeschwert springen sie vor den jungen Student_innen her und klingen dabei ziemlich echt und sympathisch. Als Beweis, dass sie nicht nur Avril und Gwen Stefani als Teenager gehört haben, bringen sie zum Abschluss noch ihr „Helter Skelter“ Cover und sorgen dafür, dass man mit einem schönen Ohrwurm nach Hause geht.

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Isa
Wer?

Nach jahrelanger fanatischer Fokussierung auf Punkrock und Indie-Rock kam ich irgendwann auf den Geschmack auch mal etwas anderes zu hören. Seitdem bin ich offen für Neues und Anderes, wie im Moment für HVOB, alt-J, Rampue, Local Natives, Flume, Ten Walls, KYTES, Warpaint und The Vaccines. Und wenn schon keine Musik machen, dann am besten drüber schreiben. Auf zum Festival und ran an die Tasten!


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