Hot Sugar Seductive Nightmares 3 Cover

HipHop von den Sternen: Hot Sugar verschenkt neues Mixtape

Der New Yorker HipHop-Produzent veröffentlicht „Seductive Nightmares III“ auf Bandcamp.

Text: Till Brokhausen

Nick Koenig sieht aus wie Aufstehen-um-6-und-noch-kein-Kaffee, wenn der Zustand ein Gesicht hätte. Weniger muffelig aber ähnlich verträumt klingen auch die Beats, die er als Hot Sugar bastelt. Das besondere an seinen Produktionen ist allerdings nicht das verspielt-verklimperte, das seine Tracks zu Trapbeats ins All fahren lässt.

Es ist viel mehr die Tatsache, dass fast jeder kleine Soundschnipsel mit viel Liebe (und oft Dreistigkeit) von Koenig irgendwie erzeugt oder gefunden wird mit vibrierenden Handies, Kaugummi, Aufnahmen von der Straße bevor er seinen Weg in den Track findet. Die Routine, die dahinter steht, wurde in dem Film „Hot Sugar’s Cold World“ ausgiebig dokumentiert.

Jetzt hat der New Yorker Produzent sein drittes „Seductive Nightmares“ Mixtape veröffentlicht, das ihr für einen Preis eurer Wahl auf Bandcamp kaufen oder umsonst runterladen könnt. Das sind 20 nicht-mal-dreiminütige Trackfetzen, die knisternde Atmosphären schaffen, als hätte jemand euren Lieblingscartoon aus der Kindheit genommen, einen Farbfilter drübergelegt und ihn in Slow-Motion wieder abgespielt. Längst nicht mehr nur was für Kopfnicker sondern auch für Freunde von blumigem, elektronischem Gefrickel und allem was mit Glitch zu tun hat.

***

***
Hot Sugar // Seductive Nightmares III // VÖ 13.09.2016 // Facebook



Gastbeitrag

Ich bin viele. Ich habe Spaß am Schreiben und Teilen, darum lest hier auch etwas von mir.


'HipHop von den Sternen: Hot Sugar verschenkt neues Mixtape' ist bisher ohne Senf.

Trau´ Dich...

Sprich Dich aus!

Deine Mailadresse ist keine Pflichtangabe. Falls Du sie angibst, so wird sie hier nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Gewinnspiele: Mit Absenden Deines Kommentars erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Dich darüber im Falle eines Gewinns kontaktieren.

© 2017 MUSIKMUSSMIT. Aus Neukölln mit Love.