FIVE Alben aus HipHop MUSIKMUSSMIT Illustration Jakuffo

FIVE – 5 Alben | Hip Hop

Es ist Herbst, es wird Winter, Zeit zum Einmummeln

Illustration: Jakuffo

Ich mag Hip Hop, habe ich schon immer gemocht. Ganz besonders stehe ich auf fluffiges Zeug mit Soul-Samples. Diese Art Musik kann ich mir immer gut nebenbei anhören, irgendwie entspannt mich diese Musik. Die Musik, von der ich spreche, ist sowohl gut geeignet für ein lauschiges Kaffeekränzchen, als auch zur Motivation beim Sport oder als Antrieb beim Kochen – diese Platten, die ich Euch im Folgenden vorstellen möchte, sind multifunktional einsetzbar. Hört selbst! Und wenn Ihr danach noch nicht genug habt, hört gerne in die Hip Hop Playlist, die ich im April erstellt habe. Man kann ihr auch folgen.

Beginnen möchte ich mit einer Zufallsentdeckung (basieren nicht alle Entdeckungen irgendwie auf einem Zufall?). Kürzlich räumte ich meinen Musikordner auf und entdeckte viele „schöne Sachen“, u.a. ein Album von Patrick Douthit aka 9th Wonder. Kurz reingehört, Album durchgehört und beschlossen, es Euch bei Gelegenheit vorzustellen. Meiner Meinung nach sind alle Alben hörenswert und auch sehr unterschiedlich, da ich jedoch durch das Album „The Wonder Years“ (2011) auf ihn gestoßen bin, gibt es dieses hier in voller Länge anzuhören. Noch entspannter ist das Album „Tutankhamen“ (2012). Mehr Infos über 9th Wonder bei Wikipedia.

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DJ, Produzent und Rapper Madlib (Otis Jackson Jr.) ist für mich einer der größten und besten Beatschrauber. So vielfältig seine Pseudonyme sind, unter denen er in Erscheinung tritt (Quasimoto, Yesterdays New Quintet, The Loopdigga, DJ Rels, The Beat Konducta), klingen auch seine Tunes. Die Diskografie liest sich wie eine Comicsammlung: bunt, mit einer Vielzahl an Charakteren und schier endlos. Naja, Ihr wisst vielleicht, was ich sagen will. Hier gibt es nun eines seiner jüngsten Werke, welches in Kooperation mit Freddie Gibbs entstanden ist: Vorhang auf für „Piñata Beats“ (2014). Mehr Infos über Madlib bei Wikipedia.

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Nun ist erst einmal Schluss mit Kaffeekränzchen, bringt der heute in London lebende Newcomer Afrikan Boy (Olushola Ajose) aus Nigeria ein bisschen mehr Unruhe ins kuschelige Wohnzimmer. Sein Debütalbum „The ABCD“ ist im letzten Jahr erschienen, zu hören war er u.a. auf M.I.A.s Track „Hussel“.

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Auch den kongolesisch-finnischen Rapper Gracias (Deogracias Masomi) kann man durchaus als Newcomer bezeichnen. Als er vier war, wanderte seine Familie nach Finnland aus, um dem aufkommenden Krieg im Kongo zu entkommen.  Heute lebt Gracias in Helsinki und wurde 2012 von einem Gremium finnischer Musikjournalist_innen zum vielversprechendsten nationalen Künstler des Jahres gewählt. Richtig gut, was dieser junge Herr da fabriziert!

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Etwas beschaulicher wird es schlussendlich wieder mit GUTS aus Frankreich. Vor gut einem Jahr habe ich Euch das Album „GUTS (Le Bienheureux)” nicht ohne Grund als Tagesentdeckung vorgestellt. Weil ich seine Mucke unfassbar gut finde, muss ich Euch aus aktuellem Anlass einfach auch noch auf das Album „Hip Hop After All“ (2014) hinweisen. Viel Spaß beim Lauschen.

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Angela
Wer?

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik.
Ich mag auch vieles nicht – z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.


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