FIVE Alben aus Rock MUSIKMUSSMIT Illustration Jakuffo

FIVE – 5 Alben aus Blues/Soul/Funk

Let´s rock.

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Illustration: Jakuffo

Ich mag ja fast alle Arten von Musik. Was nicht heißt, dass ich nicht wählerisch bin. Auch wenn ich mich manchmal zwischen Schmalz, Gejaule und Gejammere wiederfinde, für viele Ausdruck der vertonten Trivialität und Banalität, so muss ich sagen: dann ist das eben so. Ich mag ja aber auch noch mehr. Zum Beispiel liebe ich rotzigen Getarrensound, Trompeten, Hammond-Orgel und Rock´n´Roll. In der letzten Ausgabe von FIVE habe ich Euch 5 Alben – schön elektronisch vorgestellt. Heute geht´s ein bisschen, nun ja, schrabbeliger zur Sache. Da es hier mal wieder sehr „männerlastig“ zu sein scheint, werde ich mich das nächste Mal mehr auf die Damen im Rockbusiness konzentrieren. So viel sei an dieser Stelle schon mal versprochen. Da gibt es nämlich auch einiges, was richtig gute Laune macht.

1. Benjamin Booker

Beginnen möchte ich nun aber erstmal mit einem jungen Herren aus Virginia, der noch recht jung ist, aber eine Röhre wie ein altes Eisen hat (macht das Sinn?). Benjamin Booker (Jahrgang 1989) hat bereits im letzten Jahr ganz gut für Wirbel gesorgt, ist er mittlerweile bei Liebhaber_innen des Blues-Rock in aller Munde. Sein gleichnamiges Debut-Album bekommt bei Plattentests.de von den Leser_innen ganze 9/10 Sterne. Nach Deutschland kommt er vorerst leider nur für ein Konzert: 10. März 2015 – Visions Party // Dortmund.

Anspieltipp: „Wicked Waters“ aus dem Album „Benjamin Booker“ (2014).

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2. Hanni El Khatib

Weiter geht´s mit meinem Liebling Hanni El Khatib, den ich hier im Blog nun schon mehrmals vorgestellt, gelobt und bejubelt habe. Das Album „Head In The Dirt“ (2013, produziert von Dan Auerbach) habe ich im letzten Jahr rauf und runter gehört, mittlerweile ist sein 3. Studioalbum „Moonlight“ (2015) erschienen. Der begeisterte Skateboarder aus San Francisco macht eine Mischung aus Garage-Rock, Blues und RnB. Gute Nachrichten gibt es obendrauf, er kommt in Kürze zu uns nach Deutschland: 13. März 2015 Frannz Club, Berlin // 14. März 2015 Molotow, Hamburg und am 16. März 2015 im Underground, Köln.

Anspieltipp: „Moonlight“ aus dem Album „Head In The Dirt“ (2015).

Alben:
2011 – Will The Guns Come Out
2013 – Head In The Dirt
2015 – Moonlight

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3. Black Joe Lewis

Ebenfalls richtig gut sind Black Joe Lewis, die sich 2007 in Austin/Texas zusammengefunden haben und uns mit ihrem Blues-Soul-Funk-Rock´n´Roll Gebräu beglücken. Vier Alben sind bisher erschienen, da habt Ihr erstmal jede Menge zu tun. Bitte Vorsicht, diese Musik ist nichts für Muttis Ohren fürchte ich, aber leise hören ist auch keine Lösung!

Anspieltipp: „Come To My Party“ vom Album „Electric Slave“ (2013).

Alben:
2007 – Black Joe Lewis
2009 – Tell ‚Em What Your Name Is!
2011 – Scandalous
2013 – Electric Slave

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4. Curtis Harding

Richtig am Durchstarten ist derzeit auch Soul-Wunderknabe Curtis Harding, der bereits als Background-Sänger für Cee-Lo Green tätig war. Glücklicherweise ist er aus dem Hintergrund getreten, um uns dieses fetzige Debut-Album mit dem passenden Titel „Soul Power“ zu offenbaren. Da hat er gut vorgelegt, bin gespannt, was als nächstes kommt. Ein Interview könnt Ihr hier lesen. Und nun haltet Euch wieder fest, am 02. März 2015 ist er live im Lido Berlin zu sehen. Weitere Deuschlandtermine: 01. März 2015 Beatpol, Dresden // 03. März 2015 Mojo Club, Hamburg // 04. März 2015 Zoom, Frankfurt.

Anspieltipp: „The Drive“ aus dem Album „Soul Power“ (2015).

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5. Rival Sons

Kaum konnte sich Mutti mit Curtis ein bisschen entspannen, kommen die Rival Sons ins Spiel. Und die lassen es zum Schluss richtig krachen. Wobei das letzte Album doch viele bluesig-ruhige Stücke enthält. Die Jungs aus Kalifornien haben sich – Stoßgebet zum Himmel, DANKE – 2008 zusammengetan, um richtig gekonnt in die Saiten zu greifen. Laut.de schreibt von einem „Musterbeispiel für Retro-Rock“ – dem kann ich nur zustimmen. Das Glück ist auf Eurer Seite, es wird in diesem Jahr vorerst zwei Konzerte in Deutschland geben: 09. April 2015 Capitol, Hannover // 14. April 2015  Heimathafen, Berlin. Ich muss nun schnell etwas erledigen, viel Spaß beim Hören!

Anspieltipp: „Electric Man“ vom Album „Great Western Valkyrie“ (2014).

Alben:
2009 – Before the Fire
2011 – Pressure & Time
2011 – Rival Sons (EP)
2012 – Head Down
2014 – Great Western Valkyrie



Angela
Wer?

Ich mag Serien (derzeit oder kürzlich auf der Mattscheibe gehabt: Narcos, House Of Cards, Bloodline, The Get Down), das Tempelhofer Feld, mein Longboard, Flughäfen, Portugal, Senf, Jogginghose, Erdnusslocken, ausschlafen, frühstücken, Euch und natürlich Musik. Ich mag auch vieles nicht - z. Bsp. Fisch, vollgestopfte U-Bahnen oder kalte Füße.


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