Strike a Pose Film Berlinale

Die Musikfilme der 66. Berlinale

Matz ab! Die Berlinale steht vor der Tür: 11. – 22. Februar 2016

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Am 11. Februar 2016 (also morgen!) starten die 66. Internationalen Filmfestspiele von Berlin, kurzum: die Berlinale. Sie wird internationaler sein als je zuvor, die Mischung der Beiträge ist bunt an Nationalitäten und Themen und die Jury-Präsidentin ist Meryl Streep. Ja, werte Leserinnen und Leser: ich werde am 11. Februar 2016 im selben Raum wie Meryl Streep sein. Da dürft ihr gern ausflippen, aber guckt Euch lieber die Festivalbeiträge an, die sich um die Musik drehen und die ich für Euch rausgesucht habe.

The Man Who Fell To The Earth“

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Der Science Fiction-Klassiker von 1976 mit David Bowie als hypersensibles Alien wird im Rahmen einer Hommage am 12.02.2016, 21.00 Uhr, im Friedrichstadt-Palast gezeigt.

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“Miles Ahead”

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Ein Berlinale Special. Don Cheadle als Regisseur und Hauptdarsteller porträtiert zwei Tage im Leben des legendären Jazztrompeters Miles Davis, der in den Siebzigerjahren isoliert und drogenabhängig in seinem New Yorker Apartment lebt. Diese vermeintliche Ruhe wird durch einen aufdringlichen Rolling Stone-Reporter gestört, aufwühlende Tage beginnen.

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Strike a Pose

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In der Kategorie Panorama Dokumente. Madonna castete 1990 für ihre Blond Ambition-Tour sechs homosexuell Voguing-Tänzer und einen heterosexuellen Breakdancer. Im dazugehörigen Backstage-Film wurden die Tänzer einfach geoutet, sie verklagten die Ikone. Nach 25 Jahren trafen sich nun die Tänzer wieder und erzählen über die Zeit und ihre Karrieren nach Maddy.

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Kiki“

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Zu „Strike a Pose“ ergänzend läuft „Kiki“ in der Kategorie Panorama Dokumente. Voguing ist schon lange ein Bestandteil der, meist black LGBTI-Community, was endlich auch in meinem heiß geliebten Südblock ankommt. Junge Leute kämpfen um Trophäen und nebenher diskutieren und dekonstruieren sie die heteronormativen Gendermodelle unserer Zeit.

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Dies ist meine feine kleine Musikfilmauswahl und wenn Ihr dann eh in den Potsdamer Platz Arkaden an den Kassen übernachtet, dann könnt ihr die Karten doch ruhig auch noch kaufen. Wenn ich es in die Filme schaffe, werde ich Euch wieder meine Eindrücke mit Euch teilen.

Das diesjährige Motto kann man mit „Jeder hat das Recht auf Glück“ umfassen und so werden die große Fluchtwelle, die Kriege und die Integration thematisiert. Es wird spannend, kommt einfach vorbei.

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Filmvorschau 2015 // Highlights 2015

Foto: Lisa Guarnieri / Pressematerial Berlinale



Friederike

In einer Höhle voller Bücher von Plattensammlern aufgezogen, sozialisiert in idyllischer Randbezirkplatte durch ABBA, Elvis und Nirvana, schulternwippend in die Kaschemmen und Tanztempel der Stadt gewankt, bin ich jetzt graduierte Popnutte. Schon immer eher Beobachterin als Macherin, frage ich, was die Entscheidung für das Künstlerleben so mit sich bringt.


'Die Musikfilme der 66. Berlinale' has 1 comment

  1. 24. Februar 2016 @ 16:25 Berlinale 2016 - 3 Musikfilme, die sich lohnen | MUSIKMUSSMIT

    […] Die Bären sind verteilt, die Vorhänge gefallen und ich gewöhne mich auch langsam wieder ans Tageslicht. Und so werde ich Euch von den drei Filmen berichten, in denen es musikalisch zuging und bei Euch irgendwann auch mal mit müssen. Meine Ankündigung könnt Ihr hier noch einmal nachlesen. […]


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