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Drei Bands, drei Geheimtipps: Unsere Favorit_innen auf dem SPOT Festival in Dänemark

Wie bereits angekündigt startet am 9. Mai 2018 das urbane Festival SPOT in Aarhus. Dort spielen vor allem frischgebackene skandinavische Bands, die ihren großen Durchbruch circa im nächsten Jahr haben werden (verlässlich prognostiziert von mir persönlich). Wer also einen Ausflug in die schönste Stadt Dänemarks machen möchte und gleichzeitig Talent-Scout-mäßig den neuen heißen Scheiß entdecken will, sichert sich jetzt noch schnell Tickets.

Und um euch eine Orientierung im Line-Up zu geben, erfahrt ihr hier welche der vielen Acts ich auf dem SPOT Festival in Dänemark sehen will und sich lohnen könnten!

Text und Auswahl: Maria Preuß

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1. Iris Gold

Ich freu mich auf Iris Gold, weil ich Bock habe zu ihrem Motivationscoach-Pop zu tanzen. Vielleicht nehme ich auch die Boxhandschuhe mit und fordere sie zu einem Kämpchen auf. Dass Iris Gold das bestimmt super findet, zeigt das Video zu ihrer Single „All I Really Know“, in dem sie Rocky-Balboa-mäßig beim Training zu sehen ist. Dabei versprüht sie ansteckenden Tatendrang, den ich auch bei ihrer Live Performance erwarte.

Musikalisch bewegt sie sich irgendwo zwischen Soul und Pop, mit Einflüssen von 70er Jahre Rock, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Die Dänin ist in Christiana groß geworden, dem Hippie-Bezirk in Kopenhagen, und hat dort vor allem Musik von Jimi Hendrix und Co. gehört. Den Musik-Mix, der dabei heraus kommt, nennt sie selbst Hippie Hop.

Mittlerweile lebt sie in London und war mit Taylor Swift und Blur auf Tour. Die internationale Karriere steht also quasi vor ihrer Tür. Jetzt nur noch aufstehen, Staub abklopfen und lostanzen.

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2. GENTS

Die zwei Gentlemen werde ich mir auf dem SPOT anhören, weil ich gerade nicht genug kriege von Synthie Musik, die einen direkt in die 80er Jahre versetzt. Gepaart mit monotonem Gesang und etwas skurril-morbiden Texten verströmt dieser eigentlich total künstliche Synthesizer-Klang die genau richtige Menge an Melancholie. Dann noch 90’er Jahre Boyband-Style dazu und fertig ist ein alternatives Bild von Männlichkeit, bei dem es voll ok ist, wenn Kerle nicht immer aggressiv und hart sind.

Viel mehr war über die beiden Dänen zwar nicht herauszufinden, aber dann muss halt ihre Musik für sich sprechen. Also, holt eure Trainingsjacken raus und schnallt eure Bauchtaschen um, wir reisen durch die Zeit!

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3. Nelson Can

Die Däninnen habe ich vor drei Jahren live in Aarhus gesehen. Damals hatten sie mich als All-Female-Band sofort auf ihrer Seite. Markenzeichen des Trios ist simple und doch kraftvolle Rockmusik, die gänzlich auf den Einsatz von Gitarren verzichtet. Nur mit Vocals, Bass und Schlagzeug wollen die Musikerinnen Raum ausfüllen, was ihnen auch mühelos gelingt.

Neben ihrer sympathisch-unspektakulären Gründungsgeschichte („Wir haben immer behauptet eine Band zu haben, weil wir cool sein wollten. Und irgendwann haben wir dann eben diese Band gegründet“), punktet die Band mit einer Portion Selbstironie, Rumhüpfen und Ausdruckstanz inklusive.

 

Wann und wo:

09. bis 13. Mai 2018
verschiedene Locations in Aarhus, Dänemark

Tickets:

für Unter 25-jährige: 345 kr (ca. 46 Euro)
Normalpreis: 575 kr (ca. 77 Euro)
Tagesticket: 275 kr (ca. 37 Euro)


Festival-Tipp: Newcomer entdecken auf dem SPOT in Aarhus, Dänemark


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Maria
Wer?

Musikalisch geprägt wurde ich von der Gitarre meines Vaters. Sie ist rot und hat keinen Namen. Mein Vater hat mit ihr Lieder von Neil Young gespielt. Wenn er selber gerade nicht spielen konnte, hörten wir seine Mixtapes auf langen Autofahrten nach Frankreich mit Musik von Tori Amos, Fiona Apple und Portishead. Wir waren immer das Auto, das mit runter gelassenen Fenstern durch die hügeligen Landschaften der Provence fuhren und die Lavendelfelder beschallten. Heute höre ich alles, was mich aus mitunter nicht nachvollziehbaren Gründen daran erinnert: Sufjan Stevens, Wolf Larsen, Feist, Whitney, Do Make Say Think, Agnes Obel, Alela Diane etc.


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